Drittes Business Breakfast der PFH |
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Unter großer Beteiligung fand am 30. April das dritte Business Breakfast der PFH statt. Für das Breakfast-Statement hatte die Hochschule Dr. Gabriele Pauli geladen, die mit visionären und provokanten Thesen unter dem Titel "Grenzen des wirtschaftlichen Denkens" zur Diskussion anregte. Zwischen Kaffee und Croissants lud die Gründerin der "Freien Union" die Teilnehmer ein, sich fernab von politischem Kastendenken auf neue Ideen einzulassen. Vorurteilsfrei müssten viele alte Konzepte und Werte dringend auf den Prüfstand, so Pauli. Was einst den wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland begünstigte, sei vielleicht heute nicht mehr geeignet, um den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Dabei kam sie auch auf die deutsche Bildungslandschaft zu sprechen. Warum sollte man in Deutschland nicht über ein einheitliches Bildungssystem nachdenken, das die 16 unterschiedlichen Systeme ablöst? Warum gibt es an deutschen Universitäten so viel Bürokratie und so wenig individuelle Förderung von jungen Talenten? In der Bildungspolitik, wie in vielen anderen Politikfeldern, versteht sich Pauli als radikale Reformerin. Nicht alle ihrer Thesen fanden dabei die uneingeschränkte Zustimmung des Publikums. Und doch regten einige Ausführungen zum Nachdenken an. Das Glück des Menschen basiere letztlich nicht allein auf Wirtschaftswachstum und finanziellem Reichtum, erklärte die fränkische Politikerin und fügte an: "Erfolg ist, wenn man sich selber folgt." Ihr Aufruf, das Leben mit mehr Leichtigkeit und weniger Ellenbogen-Mentalität zu meistern, mündete in durchaus philosophischen Tischgesprächen unter den Breakfast-Teilnehmern. |
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