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Studienangebote Orthobionik der PFH starten im Oktober im neuen "Skills Lab" Göttingen


Die Vorbereitungen für die drei im Oktober 2011 startenden Studiengänge Orthobionik (Bachelor of Science), Medizinische Orthobionik (Master of Science) und Sports-/Reha-Engineering (Master of Science) der PFH Private Hochschule Göttingen laufen auf Hochtouren.

Alle drei Studienprogramme bereiten auf die eigenverantwortliche, anspruchsvolle und komplexe orthopädietechnische Versorgung direkt am Menschen vor. Damit bilden sie ein in Deutschland bisher einmaliges akademisches Qualifikationsangebot für die gesamte Branche. Das breite fachwissenschaftliche Themenspektrum befähigt dazu, auf dem neuesten Stand der Orthopädietechnik Patientenversorgungen zu planen und zu realisieren.

PFH Skills Lab Orthobionik im Universitätsklinikum Göttingen


Dreh- und Angelpunkt für die Studierenden wird das neue "PFH Skills Lab Orthobionik" im Universitätsklinikum Göttingen sein. Rund 800 Quadratmeter Fläche auf zwei Etagen werden gegenwärtig zu Laboren, Seminarräumen, Werkstätten und Plätzen zur Patientenversorgung umgebaut. Der Bereich befindet sich an zentraler Stelle im Hauptgebäude des Universitätsklinikums. Die Bauarbeiten werden im Juli abgeschlossen sein, so dass zum Studienstart im Oktober neben dem PFH TraditionsCampus auch eine hervorragende Infrastruktur im Klinikum zur Verfügung steht. Darüber hinaus besteht im Otto Bock Kompetenz-Zentrum in der Hermann-Rein-Str. 2a die Möglichkeit weitere Praxisanteile des Studiums zu absolvieren.

Bildungsverbund sichert Qualität


Im Bildungsverbund vertreten sind neben der Otto Bock HealthCare GmbH ebenfalls die Universitätsmedizin Göttingen, die Bundesfachschule für Orthopädietechnik in Dortmund, der Bundesinnungsverband Orthopädie-Technik (BIV) sowie die International Society for Prosthetics and Orthotics (ISPO), Brüssel. Die Kooperation mit dem Weltmarktführer der Orthopädietechnik verdeutlicht den Stellenwert, den die neuen Studienangebote für die gesamte Branche haben. Die Partner des Bildungsverbundes sind sich einig, dass der neue Ansatz der akademischen Ausbildung dazu beiträgt, durch die immer größer werdende technische Komplexität innovativer Lösungen körperbehinderten Menschen eine höchstmögliche Teilhabe am Leben zu ermöglichen. Die weltweite Vergleichbarkeit der Ausbildungen und Abschlüsse, eine verbesserte Attraktivität des Berufsbildes für junge Menschen und die Anpassung von Ausbildungsinhalten an das berufliche Profil von Führungskräften und Experten in der Orthopädietechnik sind wichtige Aspekte der Initiative.

Praxisnahe Angebote


Für alle drei Studienprogramme steht nach der Begehung durch die zuständige Peer Group bestehend aus Professoren und Medizinern die erfolgreiche Akkreditierung durch die zuständige Agentur ZEvA unmittelbar bevor. Das vierjährige Bachelorprogramm richtet sich an junge Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung. Das Masterprogramm "Medizinische Orthobionik" ist als berufsbegleitendes Aufbaustudium von eineinhalb Jahren Dauer geplant. Er richtet sich insbesondere auch an approbierte Ärztinnen und Ärzte. Das geplante Curriculum des Masterstudiengangs schließt neben wissenschaftlichen Aspekten auch praxisorientierte Teile sowie ethische, rechtliche und betriebswirtschaftliche Aspekte ein.

Der Masterstudiengang Sports-/Reha-Engineering wendet sich an Sportwissenschaftler (Diplom), Humanbiologen (Diplom/Bachelor), Ingenieure/Naturwissenschaftler (Physiker, Wirtschaftsingenieure), Orthopädietechniker mit Studienabschluss sowie interessierte Mediziner. Differenzierend zur Orthobionik mit der dominierenden medizinisch-orthopädietechnischen Komponente stellt der berufsbegleitende Masterstudiengang "Sports-/Reha-Engineering" stärker den ingenieurwissenschaftlichen Aspekt in den Fokus.
 

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