TU Clausthal und PFH werden Partner |
|
Die Technische Universität Clausthal und die PFH Private Fachhochschule Göttingen (PFH) haben eine weitreichende Kooperationsvereinbarung getroffen. Am Donnerstag, 10. Juni, präsentierten Prof. Dr. Thomas Hanschke (TU Clausthal) und Prof. Dr. Bernt R. A. Sierke (PFH) in Clausthal ein entsprechendes Dokument, mit dem sich für beide Hochschulen neue Möglichkeiten eröffnen. Kern der partnerschaftlichen Kooperation werden insbesondere die gemeinschaftliche Betreuung von Promotionen und gemeinsame anwendungsorientierte Forschungsaktivitäten mit Unternehmen sein, inklusive der gemeinsamen Herausgabe von Veröffentlichungen und der gemeinschaftlichen Organisation von Tagungen. "Die Vernetzung mit einem derart exzellent aufgestellten Partner in der Hochschullandschaft ist für die PFH ein wichtiger Schritt. Die jeweiligen Studienangebote in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften bzw. Ingenieurwissenschaften ergänzen sich optimal. Wir versprechen uns von der Kooperation insbesondere nun einen weiteren Ausbau der für uns sehr wichtigen Forschungsaktivitäten", benennt Hochschulpräsident Prof. Dr. Bernt R. A. Sierke die Ziele der Kooperation für die PFH. „Die Private Fachhochschule Göttingen ist sehr fokussiert und gut aufgestellt, insbesondere im Bereich der Kunststofftechnik. Mit der Einrichtung eines Studiengangs Verbundwerkstoffe/Composites am Standort Stade in unmittelbarer Nähe zum Airbus-Werk und zu einem Technologiezentrum hat sie einen auch für andere Hochschulen beispielgebenden Weg beschritten“, sagt Clausthals Universitätspräsident Prof. Dr. Thomas Hanschke über den Kooperationspartner. Gemeinsame Betreuung von PromotionenDie gemeinsame Betreuung von Promotionen soll im Besonderen Promotionen unterstützen, die in konkrete drittmittelfinanzierte Forschungs- und Entwicklungsaufträge eingebunden sind, die künftig verstärkt von beiden Hochschulen eingeworben werden. Die Doktoranden sind an der TU Clausthal immatrikuliert und promovieren nach deren Promotionsordnung. Intensivierung der ForschungskooperationDie bereits bestehenden Forschungsprojekte werden weiter ausgebaut. Darüber hinaus soll im Rahmen der Zusammenarbeit die Konzeption und Beantragung neuer Projekte intensiviert werden. Neben der geplanten Erleichterung bei der Einwerbung der Forschungsmittel wird die Institutionalisierung wissenschaftlicher Einrichtungen mit gemeinsamer Beteiligung angestrebt. Ebenso stehen die Bildung und Entwicklung gemeinsamer Forschungsschwerpunkte und die Entwicklung gemeinsamer inhaltlicher und organisatorischer Konzepte, die die Situation und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verbessern auf dem Programm. |
