Nah dran: Praxisprojekte der PFH |
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Klassische Win-Win-Situation: In den Praxisprojekten der PFH widmen sich Management-Studierende jährlich realen Aufgabenstellungen aus Unternehmen und Organisationen. Während die Studierenden dabei wertvolle Praxiserfahrungen sammeln, erhalten die Projektpartner am Ende konkrete Handlungsempfehlungen für ihren wirtschaftlichen Erfolg. Vier von zehn Praxisprojekten des Wintersemesters 2010/2011 stellen wir hier vor. Für den Duderstädter Prothetik-Weltmarktführer Otto Bock HealthCare haben vier PFH-Studierende ein Konzept entwickelt, das neue Wege zur Personalgewinnung aufzeigt. Sie konzentrierten sich dabei auf Personalmanagement für Hochschulabsolventen. Um die Karriereziele von angehenden Ingenieuren und Betriebswirten, den beiden Hauptzielgruppen von Otto Bock, empirisch festzustellen, befragten sie zunächst ihre Kommilitonen an den PFH-Campusorten Stade und Göttingen. In ihrer 40 Seiten starken Abschlussdokumentation zeigten die Studierenden dann Möglichkeiten zur besseren Personalgewinnung auf: von der Einführung zielgruppenspezifischer Events bis zur zielgerichteten Überarbeitung der Karrierewebsite. Auch für den sozial engagierten Verein TagesSatz, der in Göttingen und Kassel das gleichnamige Straßenmagazin herausgibt, haben vier Studierende der PFH ein Praxisprojekt durchgeführt. Ihr Konzept zur Image- und Absatzverbesserung des TagesSatz enthielt ganz praktische Maßnahmen wie etwa die Neugestaltung der TagesSatz-Internetauftrittes und die Einrichtung einer Facebook-Präsenz des Magazins. Beides haben das Projektteam und die ehrenamtlichen Mitarbeiter des TagesSatz bereits gemeinsam umgesetzt. Inhaltliches Ziel war es dabei, mit einem professionelleren Gesamtauftritt besser auf die hohe journalistische Qualität des Straßenmagazins hinzuweisen. Ein Team aus fünf PFH-Studentinnen erarbeitete ein Konzept zur Work-Life-Balance beim hannoverschen Süßgebäckriesen Bahlsen. Basierend auf der Befragung von Masterstudierenden der PFH und in Gruppendiskussionen mit Bahlsen-Mitarbeitern analysierten sie zunächst die Bedürfnisse (potenzieller) Arbeitnehmer. Außerdem werteten sie Angebote zur Work-Life-Balance aus, die Konkurrenzunternehmen anwenden. Im Ergebnis stellten die Studentinnen fest: Flexiblere Arbeitszeiten und mehr aktive Unterstützung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die wichtigsten Bausteine für eine bessere Work-Life-Balance. Außerdem sollten bestehende Angebote offensiver kommuniziert werden, intern wie extern. Für ausgewählte Maßnahmen gab die Projektgruppe am Ende auch eine wirtschaftliche Abschätzung von Kosten und Nutzen ab, so dass sie fundierte Empfehlungen aussprechen konnte. Einen ganz anderen Fokus setzten vier Studierende, die in ihrem Praxisprojekt die Stärken und Schwächen von vier Grundschulen der Göttinger Südstadt in einer Benchmark-Analyse verglichen. In ihrer umfassenden Evaluation befragten sie Eltern und Lehrer detailliert zu Methoden und Leistungsstandards im Unterricht, zur Ausstattung der Schule, zum Miteinander der Schüler und zum Engagement von Lehrkräften und Schulleitung. Die Ergebnispräsentation, welche am 9. Februar viele Lehrer verfolgten, zeigte gute bis sehr gute Bewertungen in fast allen Themenbereichen. Dennoch konnten die Studierenden den Leitern und Lehrern der einzelnen Schulen, jeweils im kleinen Kreis, auf der Basis ihrer Evaluation noch eine Reihe konkreter Verbesserungspotenziale aufzeigen. Unternehmen und Institutionen, die Interesse haben, im kommenden Wintersemester ein Praxisprojekt mit PFH-Studierenden durchzuführen, melden sich bitte bis zum 15. August 2011 bei: Ev Zirkler-Christiansen Leiterin Business Services Tel. +49 [0]551 54700-145 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
