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PFH TRANSition-Veranstaltung am Hansecampus Stade

Additive Fertigung, der industrielle 3-D-Druck, ist eines der Topthemen für die Zukunft. Einblicke in die Potenziale dieser Technologie erhielten 20 Vertreter aus Unternehmen der Elbe-Weser-Region sowie 16 Studierende am 8. Oktober 2020 beim Workshop "Innovationen in der additiven Fertigung". Im Auditorium der PFH Private Hochschule am Hansecampus Stade stellten eine Referentin und drei Referenten den Teilnehmenden neben innovativen Ansätzen auch verschiedene Herangehensweisen zum Einsatz additiver Fertigung im Unternehmen vor.

Über die aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten der additiven Fertigung im Flugzeugbau berichtete Jorne Driezen von CTC am 8. Oktober 2020 am PFH Hansecampus Stade. Foto: M.Euler/PFH

"Unser Ziel, den Teilnehmenden nicht nur die Entwicklungssprünge rund um industriellen 3-D-Druck vorzustellen, sondern auch zu Diskussionen anzuregen und Ideen zu entwickeln, konnten wir auch unter Corona-Bedingungen erreichen", freute sich Organisatorin und Moderatorin Marta Rottleuthner, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZE Zentrum für Entrepreneurship im Projekt PFH TRANSition. Mit dem am Hansecampus Stade angesiedelten EU-Projekt wird der Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen gefördert.

 

Um ein intelligentes und optimiertes Ersatzteil-Management ging es im Vortrag von Mirja Mente der Lüneburger Firma Bionic Productions: Mit Hilfe der Smart Factory, einer mobilen 3D-Druck-Einheit, sollen zukünftig Ersatzteile problemlos auf Baustellen gedruckt werden können. Die Smart Factory kann ab Ende Oktober in Lüneburg besichtigt werden.

 

Auch die Präsentation von Eric Wycisk von Ampower zur Markt- und Technologieentwicklung des metallischen 3D-Drucks stieß auf großes Interesse und unterstrich die Bedeutung der additiven Fertigung heute und in naher Zukunft.

Jorne Driezen von CTC berichtete über die aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten der Herstellung von Verbundwerkstoffen im Flugzeugbau. Er brachte einige Prototypen aus dem 3D-Drucker zur Ansicht mit, die für die Konstruktion von Flugzeugen entwickelt wurden.

 

Live aus Bayern zugeschaltet wurde Johannes Lutz von 3D-Industrie. Zusätzlich zu seinem praxisorientierten Vortrag zur additiven Fertigung stellte er einen Fragenkatalog zur Verfügung, mit dessen Hilfe sich Unternehmer darüber klar werden können, ob und wie das Thema im eigenen Betrieb umgesetzt werden kann.

 

Das Projekt PFH TRANSition, unter Leitung von Prof. Dr. Bernhard H. Vollmar, ist am ZE Zentrum für Entrepreneurship angesiedelt und wird kofinanziert durch die EU und das Land Niedersachsen im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Weitere Infos: PFH Private Hochschule Stade, Marta Rottleuthner: E-Mail rottleuthner(at)pfh.de.