News und Aktuelles an der PFH Göttingen
11.02.2013
Campusstudium

Zweite Analyse für Südstadt-Grundschulen

Von: Peter Diehl

Bereits zum zweiten Mal haben Studierende der PFH im Rahmen eines Praxisprojektes die Zufriedenheit an vier Grundschulen der Göttinger Südstadt analysiert. Mit 50 Fragen rund um Unterricht, Hausaufgaben, technische Ausstattung, Schulleben und Kommunikation konfrontierten sie rund 970 Eltern und Lehrer.


Vertreter der Grundschulen mit dem Projektteam (v.l.): Ulrike Lönker (Herman-Nohl-Schule), Silvia Draschoff-Schmelzer (Wilhelm-Busch-Schule), Hans-Joachim Reuters (Lohbergschule), Prof. Dr. Hubert Schüle, Lukas Frohnert, Patrick Nolte, Alina Rohde, Eike Cohrs und Bärbel Pasternak (Adolf-Reichwein-Schule).

Wie bei der ersten Befragung vor zwei Jahren nahmen wieder die Adolf-Reichwein-Schule, die Herman-Nohl-Schule, die Wilhelm-Busch-Schule und die Lohbergschule an dem Projekt teil.

 

Am 11. Februar stellten die Management-Studierenden Eike Cohrs, Lukas Frohnert, Patrick Nolte und Alina Rohde mit Projektleiter Professor Dr. Hubert Schüle (Wirtschaftsinformatik) ihre Ergebnisse im auditorium der PFH vor. Ansprechpartnerin auf Seiten der Schulen war Bärbel Pasternak, Leiterin der Adolf-Reichwein-Schule. Rund 30 Lehrer und auch einige Eltern verfolgten die Präsentation, um sich ein eigenes Bild von der Zufriedenheit an den Südstadt-Grundschulen zu machen. Dabei bestätigten die Studenten weitgehend die guten Ergebnisse aus der ersten Untersuchung im Jahr 2011.

 

Rund die Hälfte der befragten Eltern und Lehrer hatten ihre Fragebögen zurückgesandt und so für eine gute Rücklaufquote gesorgt. Die Antwortmöglichkeiten im Fragebogen lehnten sich an das Schulnotensystem an. Fast man alle Bewertungen zusammen, so erhalten die vier Grundschulen die Note 2,05. Eltern und Lehrer bestätigten wieder im Einklang, dass die Kinder gerne die Schulen besuchen und dass dort ein abwechslungsreiches Schulleben sowie in den einzelnen Fächern ein guter Unterricht stattfindet. In all diesen Fragen erzielten die Schulen gemeinsam Werte zwischen sehr gut und gut. Aber auch positive Entwicklungen konnten die Studierenden aufzeigen. So bewerteten viele Eltern im Jahr 2011 den Informationsfluss zwischen Schulleitung, Lehrern und Eltern nur mit befriedigend. Laut der neuen Befragung empfinden nun viele Eltern aber eine Verbesserung der Kommunikation.

 

Im Anschluss an die Präsentation der allgemeinen Ergebnisse erfuhren Lehrer und Eltern in Gruppen die spezifischen Resultate ihrer jeweiligen Schule. Hier konnten die Studierenden ganz konkrete Verbesserungshinweise geben und positive wie problematische Trends der letzten beiden Jahre aufzeigen. Auf einen direkten Vergleich der Grundschulen wurde hingegen bewusst verzichtet.

 

"Die Zusammenarbeit mit den Schulen hat sehr gut funktioniert. Die Schulleiter und Lehrer haben herzliches Interesse gezeigt – deshalb hat auch uns das Projekt großen Spaß gemacht", resümiert Student Patrick Nolte. Sein Kommilitone Eike Cohrs ergänzt: "Wir hatten den Eindruck, mit unserer Analyse wirklich weiterhelfen zu können. Zum Ende hin sind in der Projektgruppe aber auch Ideen entstanden, wie man die nächste Befragung noch informativer gestalten kann. Diese werden wir an das nachfolgende Team weitergeben." Für die nächste Grundschule-Evaluation der PFH haben bereits weitere Grundschulen aus Göttingen Interesse bekundet, neben den vier Südstadt-Grundschulen in die Analyse aufgenommen zu werden. Sie findet voraussichtlich in zwei Jahren statt.