10.06.2015
Forschung

Konferenz mit Staatsoberhäuptern in Stockholm

Vom 2. bis 4. Juni nahm Markus Ahlborn, Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der PFH, in Stockholm an einer vom Club de Madrid veranstalteten Konferenz mit neun ehemaligen europäischen Premierministern und Staatpräsidenten teil.


Teilnehmer der Konferenz in Stockholm, 5. v. r.: Markus Ahlborn.

Der Club de Madrid ist eine Non-Profit Organisation bestehend aus 95 ehemaligen Staatsoberhäuptern, die sich die weltweite Förderung von Demokratie und demokratischen Prozessen zum Ziel gesetzt hat. Die Konferenz war Teil des vom Club de Madrid initiierten Projektes Next Generation Democracy und hatte die Entwicklung der Demokratie in Europa und im Post-Sowjetischen Raum zum Thema. Ziel der Konferenz war es, Handlungsempfehlungen für die Entscheidungsträger in EU und nationalen Regierungen zu erarbeiten, mit deren Hilfe die demokratische Entwicklung im erweiterten europäischen Raum gefördert werden kann. Teilnehmer der Konferenz waren unter anderem Alfred Gusenbauer (österreichischer Kanzler 2007 – 2008), Yves Leterme (belgischer Premierminister 2009 – 2011), Iveta Radicova (slowakische Premierministerin 2010 – 2012) und Danilo Türk (slowenischer Präsident 2007 – 2012).

 

 

Ahlborn, der derzeit seine Doktorarbeit am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Universität Göttingen schreibt und dabei von Prof. Renate Ohr und Prof. Joachim Ahrens betreut wird, hielt in Stockholm einen Vortrag über die wirtschaftliche Entwicklung Europas in den letzten 15 Jahren. Er hatte zuvor einen Bericht dazu verfasst, der voraussichtlich im Oktober dieses Jahres im Rahmen des Next Generation Democracy Projekts veröffentlicht wird. Ergebnis der Konferenz war unter anderem, dass es für die weitere Entwicklung Europas unerlässlich sei, die demokratische Legitimation der europäischen Politik zu stärken. Weiterhin müsse – bei allen derzeitigen Strukturreformen und Sparpolitiken – dafür gesorgt werden, dass die Bedingungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum geschaffen werden, welches möglichst allen Schichten der europäischen Bevölkerung zugutekommt.