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29.07.2016
Hochschule

Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajic besucht PFH

Im Rahmen ihrer Sommerreise war die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, am Donnerstag zu Gast an der PFH. Im ZHT Zentrum für Healthcare Technology der PFH informierte sie sich umfassend über das gesamte Fächerspektrum der ältesten niedersächsischen Privathochschule.


Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic (mit CFK-Leichtbau-Fahrrad) und PFH-Präsident Prof. Dr. Frank Albe

Bereits am Vormittag hatte die Ministerin dem PFH-Präsidenten Prof. Dr. Frank Albe den Bewilligungsbescheid für die Innovationsakademie im Rahmen des Projektes SüdniedersachsenInnovationscampus (SNIC) überreicht. Im Zentrum des anschließenden Besuchs an der PFH standen Präsentationen verschiedener Professorinnen und Professoren sämtlicher Bereiche der Hochschule, die den jeweiligen Stand der Studien- und Forschungssituation beschrieben.

 

Den Anfang machte Prof. Dr. Anja Lepach-Engelhardt mit dem jüngsten Sproß der PFH-Fächerfamilie: Psychologie und Wirtschaftspsychologie. Sie zeigte auf, was die Hochschule trotz der erst kurzen Zeit im Markt bereits geleistet hat. Mehr 1.100 Fernstudierende und ein Pionierjahrgang von 16 Campusstudierenden sind bereits in einem der insgesamt neun Studienprogramme immatrikuliert. Mittelfristig strebt die PFH hier Studierendenzahlen von 1.600 Fernstudierenden und 300 Campusstudierenden an. Noch wichtiger sein allerdings die qualitative Innovationsführerschaft im Bereich der Psychologie/Wirtschaftspsychologie, führte Lepach-Engelhardt aus.

 

Prof. Dr. Stephan Weibelzahl stellte anschließend das Projekt "Glycorec – interaktive Hilfe für Diabetiker" vor. Ziel ist es Diabetikern im Alltag zu helfen. Ein Bio-Life-Logging vernetzt die Hardware aus Blutzuckermessgerät, Insulin-Pen, Smartphone, Smartwatch und –TV. Es verarbeitet die Messwerte, erfasst die Ernährungssituation und die Aktivität des Diabetikers und gibt Vorschläge für Zeitpunkt und Menge der nächsten Mahlzeit. So kann der Erkrankte Unterzuckerung bzw. Blutzuckerspitzen und deren Folgen vermeiden und leichter mit dem Diabetes umgehen. Die Koordinationsstelle des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes befindet sich an der PFH.

 

Die Professoren Siegmar Blumentritt und Frank Braatz erläuterten aus biomechanischer bzw. medizinischer Sicht das Studiengebiet Orthobionik der PFH. Junge Leute für die direkte Versorgung von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen auszubilden ist hierbei das Ziel. Orthobionik ist dabei die akademische Ergänzung des Berufsbildes des Orthopädietechnikers, berichtete Blumentritt. Was für außergewöhnliche Versorgungen mit den neuesten Entwicklungen im Bereich Neuroprothetik möglich sind, erläuterte Prof. Dr. med. Frank Braatz. Er wählte als Beispiel Patienten, die nach umfassenden Amputationen ihren Lebensmut zurückgewinnen, weil ihnen die entsprechenden Prothesen eine Teilhabe am Alltag ermöglichen.

 

Hierfür sind auch besondere Werkstoffe notwendig, zum Beispiel aus der Carbontechnologie, und damit schloss Prof. Dr. Ing. Marc Siebert den Kreis der Präsentationen. Er berichtete über die Studienangebote in CFK-Technologie und in Sports-/Reha-Engineering. In Göttingen und in Stade lehrt die PFH hier den Umgang mit Verbundwerkstoffen für zahlreiche Branchen: Flug- und Fahrzeugbau, Agrartechnik und Windkraft sind nur einige Beispiele. Aus dem Mobilitätssektor stellte Siebert einen extrem leichten Rollstuhl sowie ein Kinder- und ein Rennrad vor.

 

Ministerin Heinen-Kljajic zeigte sich beeindruckt von der Bandbreite des Fächerangebots und von der Innovationskraft der PFH. Besonders lobte sie die Ausrichtung der Hochschule auf zukunftsträchtige Studiengänge und die anwendungsnahen und interdisziplinären Forschungsprojekte.

 

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