News und Aktuelles an der PFH Göttingen
07.04.2011
Hochschule

Suchmaschinenoptimierung in der Innovationswerkstatt

Zum Thema Suchmaschinenoptimierung fand am 7. April eine "Innovationswerkstatt" der Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) in den Räumen der PFH statt. Über 80 Interessierte nahmen an dem Vortragsabend teil.


Unter dem Titel "Suchmaschinenoptimierung – wie kann die eigene Website besser gefunden werden?" fand am 7. April eine "Innovationswerkstatt" der Wirtschaftsförderung Region Göttingen (WRG) in den Räumen der PFH statt. Über 80 Interessierte nahmen an dem Vortragsabend teil, bei dem die Referenten viel praktisches Internet-Knowhow vermittelten.

PFH-Präsident Prof. Dr. Bernt R. A. Sierke und Landrat Reinhard Schermann leiteten den Abend ein. "So jung waren wir noch nie", bemerkte Schermann mit Blick auf die vielen jungen Unternehmer und Selbstständigen, die sich im PFH-Auditorium Tipps für den eigenen Internetauftritt abholen wollten. Moderiert von Stefanie Kleine (WRG) gaben dann Volker Pauling (PM Training) und Hauptreferent Boris Blum-Oeste (Deutsches Institut für Digital Performance Marketing, DIDPM) ihr Online-Wissen weiter.

Von welchen Faktoren hängt es eigentlich ab, ob die eigene Website bei den Google-Suchergebnissen ganz weit oben steht? In seinem Vortrag gab Blum-Oeste detaillierte und differenzierte Antworten auf diese Frage. Grundsätzlich leisten fundierte und kreative Inhalte auf der Website sowie die passenden Keywords für die (lokalen) Zielgruppen wichtige Beiträge für das Google-Ergebnis, ein korrekter Eintrag im Branchenverzeichnis "Google Places" ebenso. Denn von den simplen Programmierertricks, die Websites früher in den Suchmaschinen nach vorne brachten, lässt sich Google schon lange nicht mehr überlisten. Und so mancher Internettrend der letzten zehn Jahren ist heute längst out: Dies gilt etwa für animierte Intros, die dem eigentlichen Webauftritt vorgeschaltet sind. Sie wirken sich oft negativ auf das Google-Ergebnis aus und sind auch für die Nutzer kein Hingucker mehr.

Die volle Aufmerksamkeit des Publikums war Blum-Oeste, dessen Dienstleistungsunternehmen DIDPM direkt in Büroräumen der PFH untergebracht ist, gewiss. Mit zahlreichen Fragen versuchten die anwesenden Unternehmer das Optimierungspotenzial der eigenen Webpräsenz auszuloten. Blum-Oeste ging auf viele Einzelfälle ein und machte dabei auch deutlich, dass es bei der Suchmaschinenoptimierung kaum pauschale Antworten gebe. Vielmehr sei sie ein individueller Prozess, der den Unternehmern immer wieder Anstrengungen und Kreativität abverlange. "So können bei Google auch kleine Unternehmen in lokalen Nischen nach vorne kommen", meinte er.