31.10.2016
Hochschule

Bundestagsabgeordnete besuchen Healthcare-Zentrum

Den Beginn ihrer sitzungsfreien Woche im Bundestag nutzen die CDU-Abgeordneten Dr. Roy Kühne (Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode) und Fritz Güntzler (Göttingen) am Montag, 31. Oktober, für einen Besuch am ZHT Zentrum für Healthcare Technology der PFH Private Hochschule Göttingen.


Prof. Dr. Frank Albe, Fritz Güntzler (MdB) und Dr. Roy Kühne (MdB)

PFH-Präsident Prof. Dr. Frank Albe, Fritz Güntzler (MdB) und Dr. Roy Kühne (MdB; v. l.) folgen im ZHT den Ausführungen von Dr. Nadine Hugill.

Präsident Prof. Dr. Frank Albe gab den beiden Mitgliedern des Bundestages zunächst eine Einordnung der Positionierung der PFH innerhalb der deutschen Hochschullandschaft. Mehr als 3.000 Studierende sind gegenwärtig in den 26 Campus- und Fernstudienprogrammen eingeschrieben, über 3.500 Absolventen hat die PFH bereits verabschiedet. Die Professoren Siegmar Blumentritt und Frank Braatz erläuterten anschließend aus biomechanischer beziehungsweise medizinischer Sicht das Studienfach Orthobionik der PFH. Dies sei die notwendige akademische, auch international geforderte Ergänzung des Berufsbildes des Orthopädietechnikers, berichtete Blumentritt. Was für außergewöhnliche Versorgungen mit den neuesten Entwicklungen im Bereich Neuroprothetik möglich sind, erläuterte Prof. Dr. med. Frank Braatz.

 

In der anschließenden Diskussion vertieften Abgeordnete und Professoren einige Themen rund um die Rahmenbedingungen innovativer Studienangebote, zum Beispiel die BAföG-Berechtigung für Gesellen, die trotz guter Arbeitsmarktsituation ein Studium anschließen wollen. Als Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel liegt Kühne auch die Abrechenbarkeit von Leistungen am Herzen, die zwar nicht zur unmittelbaren Versorgung gehören, aber zwingend notwendig sind, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten, zum Beispiel interdisziplinäre Absprachen zwischen Ärzten, Physiotherapeuten und Orthopädietechnikern. Auch die Zukunftssituation der Orthobionik-Studiengänge im Ausland, insbesondere in Russland, Asien, im arabischen Raum und in Afrika, kam zur Sprache.

 

Der abschließende Werkstattbesuch gab den Abgeordneten die Gelegenheit, sich mit Studierenden der Orthobionik auszutauschen. Diese berichteten aus dem Studienalltag und stellten verschiedene Orthesen für untere Extremitäten vor. Besonders interessiert zeigten sich die MdBs an den verschiedenen Bildungswegen der Studierenden, die sich teils direkt nach dem Abitur, teils aber auch nach vorhergehenden Ausbildungen oder bereits abgeschlossenen Studiengängen für Orthobionik immatrikuliert haben.

 

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