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12.04.2017
Fernstudium

In der Praxis angekommen: digituales Studium

Dual und digital studieren: Diese Kombination bietet das Programm "digitual" der PFH. Knapp 20 Mittelständler aus ganz Deutschland haben mittlerweile Kooperationen mit der Hochschule geschlossen, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem der beiden digitualen Fernstudiengänge praxisnah qualifizieren zu können. Wie dies funktioniert, zeigen zwei Beispiele aus den Unternehmen Piepenbrock und AOE.


Kristina Gepfner und Hans-Otto Büttner (Piepenbrock)

Mit historischer Reinigungsmaschine: Digitual-Studentin Kristina Gepfner und Niederlassungsleiter Hans-Otto Büttner von Piepenbrock

Vor knapp drei Jahren begann Kristina Gepfner ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei Piepenbrock, einem der größten Unternehmen für Gebäudedienstleistungen in Deutschland. Am Standort Göttingen des Branchenriesen lernte sie alle administrativen Arbeitsfelder der Zweigstelle kennen, darunter Rechnungslegung, Personalmanagement und Materialbeschaffung. Die Ausbildung schloss Gepfner vor zwei Monaten erfolgreich ab, aber am Ziel sieht sie sich noch nicht. Schon vor dem Abschluss fasste sie den Entschluss, sich mit einem betriebswirtschaftlichen Bachelorstudium weiter zu qualifizieren. Bedingung: Der Studiengang soll berufsbegleitend sein und hohe Praxisanteile enthalten. Mit ihrer Idee rannte sie beim Göttinger Niederlassungsleiter Hans-Otto Büttner offene Türen ein. Denn dieser hatte sich zuvor gerade selbst über das duale Fernstudium "digitual" der PFH als Modell für die Mitarbeiterqualifizierung informiert.

 

 

Win-win-Situation für Studentin und Unternehmen

"Als familiengeführtes Unternehmen ist uns Kontinuität wichtig. Wir möchten gute Mitarbeiter langfristig binden und ihnen deshalb Möglichkeiten aufzeigen, um sich weiterzuentwickeln. Ein berufsbegleitendes und noch dazu mit der Unternehmenspraxis verknüpftes Studium ist so eine Win-win-Situation für alle. Außerdem möchten wir bei zukunftsträchtigen Qualifizierungsformen Vorreiter sein, um ein Toparbeitgeber zu bleiben", erklärt Büttner.

 


Seit Anfang April ist Gepfner nun tatsächlich duale Fernstudentin im BWL-Bachelorstudium. In die ersten Fernlehrbriefe hat sie sich bereits eingearbeitet. Doch vor allem freut sie sich auf die sogenannten Praxisreflexionen im Unternehmen, mit denen sie während des Studiums insgesamt 30 ECTS-Punkte erwirbt. "Passend zu meinen Studieninhalten werde ich im Unternehmen zeitweise in anderen Abteilungen wie Controlling, Marketing, Einkauf oder Gebäudemanagement tätig sein – in Göttingen oder in der Zentrale in Osnabrück. Dort setze ich projektweise Arbeitsaufträge um, die mir die Professoren und Dozenten im Studium geben. Anschließend dokumentiere ich die Ergebnisse", erklärt Gepfner. Weitere Piepenbrock-Mitarbeiter aus ganz Deutschland könnten ihr schon bald in das Studium an der PFH folgen.

 

 

Optimale Verbindung von Theorie und Praxis

Kacper PotegaFür das Programm digitual hat sich auch Kacper Potega entschieden. Er ist seit Oktober 2016 Student im dualen Master-Fernstudiengang Advanced Management der PFH. Als Projektmanager arbeitet er in Wiesbaden beim Web-Dienstleister AOE GmbH, der für große Unternehmen maßgeschneiderte digitale Lösungen wie E-Commerce-Plattformen und Apps entwickelt. Potega hat bereits seinen Bachelor per Fernstudium erworben, für das Masterstudium wechselte er an die PFH. "Das wichtigste Argument bei der Studienwahl war, dass ich das Studium in Inhalt und Form optimal mit meinem beruflichen Alltag verbinden kann. Dies hat sich bestätigt: Ich kann viele Studieninhalte direkt in die Praxis einbringen und umgekehrt profitiere ich im Studium von meiner Praxiserfahrung", meint Potega, der ebenso wie Gepfner die Praxisreflexionen als Studienbestandteil schätzt.

 

Mit dem Managementwissen aus dem Studium möchte er die Grundlage für seine tägliche Arbeit bei der AOE GmbH erweitern. "Der theoretische Hintergrund hilft mir auch dabei, noch selbstbewusster aufzutreten, wenn ich mit Kunden der Geschäftsführungsebene kommuniziere", so Potega. Das eigenständige Fernlernen fällt dem IT-Experten meist leicht: "Für mich ist es ein großer Vorteil, das Fernstudium komplett ohne Präsenzphasen absolvieren zu können. Stattdessen nutze ich gerne und häufig Online-Veranstaltungen und Lehrvideos. Diese flexible Form des Studierens empfinde ich als vergleichsweise entspannt – auch wenn ich natürlich viel Lernstoff bewältigen muss. Ich habe definitiv das richtige Studium gewählt."

 

Mehr Informationen zum Konzept der digitualen Fernstudiengänge und seinen Vorteilen für Studieninteressierte wie für Unternehmen finden Sie hier.