Land fördert das Projekt "PFH TRANSition" in Stade
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Land fördert das Projekt "PFH TRANSition" in Stade

Rund 470.000 Euro erhält die PFH Private Hochschule Göttingen vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das Ministerium fördert damit das Projekt "PFH TRANSition", das Synergien zwischen Windenergie-, Agritechnik- und CFK-Branche im Elbe-Weser-Dreieck entwickeln und nutzen wird. Mit den Eigenmitteln der Hochschule umfasst es ein Gesamtvolumen von mehr als 520.000 Euro. Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, hat am 16. August den PFH Hansecampus Stade besucht, um die Bewilligung dafür zu übergeben.

Förderung für "PFH TRANSition": PFH-Präsident Prof. Dr. Frank Albe, Minister Björn Thümler und Projektleiter Prof. Dr. Bernhard H. Vollmar (v. l.).

Rundgang durch das Institutsgebäude der PFH in Stade: Studierende erläutern ihre Projekte.

Das Ministerium stellt die Fördersumme im Rahmen der EFRE-Richtlinie "Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen" über drei Jahre zur Verfügung. "Die Niedersächsische Landesregierung unterstützt das Projekt der PFH ausdrücklich, da es eine große Chance für das Elbe-Weser-Dreieck bietet. Indem Hochschulen und Wirtschaft zusammenarbeiten, werden sich neue strategische Kooperationen zwischen mittelständischen und Großunternehmen unterschiedlicher Branchen entwickeln. Dadurch entsteht hier eine hochattraktive Innovationsregion", so Thümler.

 

Prof. Dr. Frank Albe, Präsident der PFH, ergänzt: "Bereits seit 2006 engagieren wir uns mit dem PFH Hansecampus Stade in der Region, da wir hier schon immer ein großes Innovationspotenzial gesehen haben. Das neue Projekt 'PFH TRANSition' soll dies weiter vorantreiben. Denn jetzt können wir nicht nur unsere Expertise in der CFK-Forschung, sondern auch im Kooperations- und Innovationsmanagement einbringen und die Region so doppelt unterstützen." Eine wichtige Rolle spielt dabei das ZE Zentrum für Entrepreneurship der PFH, das Beratung zu Gründungs- und Kooperationsprojekten bietet und das Projekt steuert. Start ist voraussichtlich am 1. Oktober 2018.

 

Hintergrund zum Projekt PFH TRANSition

Das Elbe-Weser-Dreieck gilt als strukturschwache Übergangsregion. In Zukunft kann sie sich nur dann erfolgreich entwickeln, wenn die hier ansässigen mittelständischen und Großunternehmen mit den vorhandenen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten. So verfügt beispielsweise die Automationsforschung über praxiserprobte Lösungen, die auch der Windenergiesektor benötigt. Agritechnik-Hersteller wiederum haben Erfahrungen in der Produktion von XXL-Bauteilen aus CFK gesammelt, von denen andere Branchen profitieren können.

 

Vor diesem Hintergrund schafft das Projekt "PFH TRANSition – TRANSfer und Innovation in der Übergangsregion (Elbe-Weser-Dreieck)" eine gemeinsame regionale Kooperationsstelle. Diese wird am PFH Hansecampus Stade angesiedelt sein, von wo aus zwei Mitarbeiter die Kooperationspartner betreuen. Beispielsweise sollen die Unternehmen in gemeinsamen Workshops mögliche Kooperationspotenziale ermitteln oder auch neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, um aus eigener Kraft und nachhaltig die regionale Wirtschaftskraft zu steigern.

 

 

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