Kostenloses Informationsmaterial
 

Motivation: Mit Zielen zum Ziel

Fernstudenten sind Helden. Ein langer Arbeitstag, danach noch 45 Minuten in der überfüllten U-Bahn oder im Stau auf der Autobahn, bevor man sich zu Hause endlich seiner unbequemen Schuhe entledigen kann. Und dann? Statt Fernsehen und Chips zum Feierabend warten auf dem Sofa das Notebook und der neueste Fernlehrbrief. Wer es parallel zu Beruf und/oder Familie schafft, im Fernstudium am Ball zu bleiben, verdient deshalb Respekt und darf stolz auf die eigene Leistung sein. Um ein Fernstudium von Anfang bis zum erfolgreichen Ende durchzuhalten, braucht man vor allem eines: Motivation.

 

Das Wort Motivation stammt vom lateinischen Begriff motus (Bewegung) und lässt sich mit „Beweggrund“ übersetzen. Ein Beweggrund hängt meist mit einem langfristigen Ziel zusammen. Niemand würde ohne Grund und Ziel eine anstrengende Tätigkeit über einen längeren Zeitraum durchführen. Wer seine langfristigen Ziele klar vor Augen hat, kommt im Alltag besser voran. Deshalb empfiehlt es sich, die eigenen Lebensziele einmal schriftlich festzuhalten – nicht nur vor dem Beginn eines Fernstudiums. Dabei sollten Sie möglichst alle Lebensbereiche abdecken, z. B.: Familie, Beruf, Finanzen, Gesundheit und Freizeit. Manchem hilft es, sich diese Ziele regelmäßig durchzulesen, um sich für aktuelle Aufgaben zu motivieren. Oder man gönnt sich im Arbeitsstress eine kurze Gedankenreise: Stellen Sie sich schon einmal „das Gefühl danach“ vor – und wie gut Sie sich fühlen werden, wenn Sie dieses erreicht haben.

 

 

Tipp: Smarte Ziele

Ziele sollten „smart“ sein, also spezifisch, messbar, ambitioniert, realistisch und terminiert. Ansonsten verläuft das, was man sich einmal vorgenommen hatte, häufig im Sande.

Gute Laune – gute Ergebnisse

Dass gute Laune und ein angenehmes Umfeld die eigene Produktivität steigern, ist längst wissenschaftlich erwiesen. Wer in schlechter Stimmung über einem Fernstudienbrief brütet, arbeitet ineffizient und erzielt schlechte Resultate. Wer mit einer guten Grundstimmung und einer positiven Einstellung an den Lernstoff herangeht, kommt deutlich besser voran. Es macht also Sinn, auf die eigene Gemütslage zu reagieren. Bei schlechter Laune also erst einmal etwas tun, was Ihnen Spaß macht und danach mit der Arbeit beginnen.

 

Um Motivationslöcher zu überwinden, können auch kleine Tricks helfen. Beispielweise der 15-Minuten-Trick für Tage, an denen gar nichts läuft: einen Wecker auf 15 Minuten stellen und bis zum Klingeln den Lernstoff bearbeiten. Wenn der Wecker klingelt: fünf Minuten Pause gönnen. Anschließend wiederholen und die Länge der Lernphase eventuell etwas verlängern. Beliebt ist auch der Atemtrick: So lange einatmen wie man möchte und beim Ausatmen mit der Arbeit beginnen.

 

 

Tipp: Leistungsstarke Zeiten nutzen

Viele Menschen haben zwischen 18 und 21 Uhr ihr zweites Tagesleistungshoch (neben dem Vormittag). Achten Sie auf Ihre Schwankungen in Konzentration und Produktivität zu unterschiedlichen Tageszeiten und nutzen Sie z. B. leistungsstarke Zeiten am Abend für das Fernstudium.