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10.09.2013
Pressemeldungen

PFH ernennt erste Professorin für Psychologie - Neue Fernstudiengänge für Psychologie und Wirtschaftspsychologie

Göttingen, 10.09.2013. Der Präsident der PFH Private Hochschule Göttingen Professor Dr. Bernt R. A. Sierke hat am Dienstag, dem 10. September, Dr. Martina Ruhmland zur Professorin für Psychologie ernannt. Ruhmland wird ab Oktober die ersten Fernstudierenden der Hochschule für Psychologie und Wirtschaftspsychologie mit betreuen. Außerdem setzt sie ihre Forschungstätigkeit in der sonderpädagogischen Psychologie fort.


Pressefoto: Ernennung Prof. Ruhmland.

Pressefoto: PFH-Vizepräsident Prof. Dr. Frank Albe, Prof. Dr. Martina Ruhmland und PFH-Präsident Prof. Dr. Bernt R. A. Sierke. Foto: PFH

Voraussichtlich im Oktober, nach Zustimmung des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK), startet die PFH die Fernstudiengänge Psychologie (Abschlüsse Bachelor of Science und Master of Science), Wirtschaftspsychologie (Bachelor of Arts und Master of Arts) sowie Angewandte Psychologie für die Wirtschaft (Master of Arts). Mit Ruhmland, die bereits seit einigen Wochen am Aufbau der Studiengänge mitarbeitet, hat die PFH nun die erste Professorin für den neuen Bereich ernannt. Weitere Professorenstellen wird die Hochschule in Kürze besetzen, mittelfristig plant sie mit bis zu sieben Professuren für Psychologie und Wirtschaftspsychologie.

 

"Die neuen Fernstudiengänge geben vor allem Quereinsteigern, also Menschen, die bereits im Berufsleben stehen, die Chance auf eine akademische Qualifizierung in der Psychologie oder Wirtschaftspsychologie. Angebote in diesem Bereich sind rar. In der Psychologie ist die PFH sogar die erste private Hochschule in Deutschland, die ein Fernstudium anbietet. Deshalb hat mich die Aufgabe besonders gereizt", erläutert Ruhmland.

 

Ruhmland hat Psychologie an der Freien Universität Berlin studiert und war wissenschaftlich an den Universitäten Dresden und Göttingen in der klinischen Psychologie tätig. Neben ihrer psychotherapeutischen Qualifizierung promovierte sie zum Thema Angststörung und deren Therapien. Ihr weiterer Berufsweg führte sie in die psychologische Beratung beim Diakonischen Werk Kassel sowie beim sozialpädiatrischen Zentrum der Universitätsmedizin Göttingen. Zuletzt war sie als Akademische Rätin für sonderpädagogische Psychologie der Leibniz-Universität Hannover tätig. 

 

Ihre Forschungsschwerpunkte waren zunächst Angststörungen sowie später die klinische Kinderpsychologie. Heute forscht Ruhmland im Bereich der sonderpädagogischen Psychologie über die Therapie und den pädagogischen Umgang mit Kindern, die an einer Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden. In Form von Experimentalpraktika für die Fernstudenten soll die Forschung Ruhmlands zukünftig auch in die Lehre an der PFH einfließen.