23.05.2017
Pressemeldungen

Hochschulabschlüsse gleichgestellt: PFH-Absolventen erhalten Zugangsmöglichkeit zur Psychotherapeuten-Ausbildung

Göttingen, 23.05.2017. Die PFH Private Hochschule Göttingen hat für ihre Bachelor- und Masterstudiengänge in Psychologie erreicht, dass deren Abschlüsse denen an Universitäten als gleichstehend eingestuft werden. In der Folge erlangen PFH-Psychologiestudierende, die künftig mit dem Master of Science abschließen, dann auch die formale Qualifikation, um eine Zusatzausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten anzuschließen.


Psychologie-Studium

Psychologie an der PFH: Prof. Dr. Anja Lepach-Engelhardt mit Studierenden. Foto: PFH

Campus- und Fernstudierende profitieren gleichermaßen

Sowohl in den Bachelor- als auch den Masterstudiengängen Psychologie bietet die PFH den für die spätere Therapeutenausbildung zwingend notwendigen Studienschwerpunkt "Klinische Psychologie" an. Der nächste Studienstart für die Campusstudiengänge ist der Beginn des Wintersemesters 2017/18. Bewerbungen sind bis Oktober möglich. Auch Fernstudierende können sich mit dem Studienschwerpunkt "Klinische Psychologie" auf einen Eintritt in die Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten vorbereiten. Im Bachelorstudiengang ist dieser bereits belegbar, für den Masterstudiengang bereitet ihn die PFH derzeit vor, sie visiert auch hierfür den Fernstudienstarttermin im Oktober an. 

 

Konsequente Umsetzung im Sinne der Bologna-Reform

Mit Schreiben vom 19. Mai teilte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung der PFH mit, dass "… der Masterabschluss eines konsekutiven Studienganges in Psychologie, der als solcher akkreditiert ist, im Sinne des § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe a PsychThG als einem Universitätsabschluss gleichstehend einzustufen ist". PFH-Präsident Albe sieht nun umgesetzt, was die Verantwortlichen für die Bologna-Beschlüsse seinerzeit im Sinn hatten: Transparenz, Vergleichbarkeit sowie Gleichwertigkeit der Studienabschlüsse, und das europaweit. Bisher verhinderte eine Gesetzesformulierung aus der Zeit weit vor den Bologna-Beschlüssen, dass auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften wie die PFH Studierende auf eine berufliche Tätigkeit als psychologischer Psychotherapeut vorbereiten dürfen. 

 

"Wir mussten bis zu diesem Beschluss einige politische Hürden überwinden. Unser ausdrücklicher Dank gilt hier der Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages, Dr. Gabriele Andretta. Sie hat sich insbesondere vor dem Hintergrund der fehlenden Therapieplätze für Kinder und Jugendliche stark dafür eingesetzt, dass die PFH-Studiengänge gleichstehend eingestuft werden. Diese Entscheidung ist für die Studieninteressierten für Psychologie in Deutschland eine gute Nachricht,  denn das Studienangebot hierfür ist knapp, insbesondere bei den Masterstudiengängen", sagt Albe.  

 

Bereits seit 2012 bietet die PFH Psychologie und Wirtschaftspsychologie als Fernstudium an, 2015 folgten die entsprechenden Campusstudiengänge. Die Studiengänge in Psychologie sind nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) konzipiert. Die Hochschule führt unter dem Motto: "Ihre Persönlichkeit – statt NC" ein eigenes Auswahlverfahren für die Studierenden durch.