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Praktikum bei Xeneta AS, Oslo, Norwegen

Tom Hampel

Die erste Jahreshälfte verbrachte Tom Hampel noch im sonnigen Bordeaux, wo er im Rahmen des Master-Doppelabschlussprogramms ein Semester lang studierte. Fast nahtlos, nach kurzem Zwischenstopp in Deutschland, ging es für ihn dann im Land der Wikinger und Trolle mit einem Praktikum weiter. Praktikumsgeber war das Software-Startup Xeneta in Oslo. Das junge Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Seefrachtindustrie mit Hilfe von Big Data zu revolutionieren.

 

Hampel war in den Bereichen Sales und Business Development für das Startup tätig. Zu seinen Hauptaufgaben zählten die Suche nach und die Kontaktaufnahme mit potenziellen Businesspartnern in ganz Europa. Außerdem unterstützte er das Marketingteam bei diversen Aufgaben, um die Expansion von Xeneta nach Hamburg voranzutreiben sowie die allgemeine Präsenz in der DACH-Region zu erhöhen. "Es hat mich fasziniert, wie schnell man mit hochrangigen Vertretern großer Konzerne ein Gespräch auf Augenhöhe führen konnte – vor dem Hintergrund, dass ich wenige Wochen zuvor noch kaum eine Ahnung von der Seefrachtindustrie hatte", erläutert der Managementstudent. Landschaftlich hatte Norwegen sehr viel zu bieten: Innerhalb weniger Stunden konnte Hampel Berge, Naturparks und wunderschöne Fjorde erreichen. "Generell haben die Norweger eine spezielle Beziehung zur Natur. Sie verbringen so viel Zeit wie möglich im Freien. Ein absolutes Highlight für mich war der Ausflug zur beliebten Instagram-Kulisse Trolltunga, zu Deutsch Trollzunge. Die zwölfstündige Wanderung dorthin mit vollgepackten Rucksäcken und Zelten war ein Kraftakt, aber es hat sich gelohnt. Die Natur und die Ausblicke waren atemberaubend“, resümiert der Praktikant.

Doch er genoss nicht nur Berge und Fjorde, sondern ebenso die vielen schönen Ecken und das alternative Flair in Oslo. Kleine Cafés, Bars und Klubs prägen das Bild der Hauptstadt, in der man auch bei strahlendem Sonnenschein stets auf einen plötzlichen Regenschauer gefasst sein muss. Allerdings zählt Oslo auch zu den teuersten Städten der Welt. "Die Menschen hier pflegen einen angenehmen, entspannten Lebensstil und praktisch jeder spricht gutes Englisch. Ich habe jedoch einige Zeit gebraucht, um mich an das extrem hohe Preisniveau zu gewöhnen. Zehn Euro oder mehr für ein Bier sind ganz normal", so Hampel. Alles in allem möchte er aber jedem einen Auslandsaufenthalt in Norwegen ans Herz legen, speziell Naturliebhabern und Abenteuerlustigen.