Psychologie, B. Sc.

Die Lehre von der Seele
 

Fundieren Sie Ihre Menschenkenntnis mit Wissenschaft

Wie funktioniert das Gehirn? Und welche Faktoren beeinflussen unsere Persönlichkeit? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen beschäftigt sich die Psychologie. Als wissenschaftliche Disziplin stellt die „Lehre von der Seele“ das menschliche Verhalten in den Mittelpunkt. Sie erforscht komplexe Themengebiete wie die Wahrnehmung, den Wissens- und Spracherwerb sowie die Rolle von Emotionen.  

Im Bachelorstudium Psychologie lernen Sie die unterschiedlichen Teilbereiche Ihres Fachs kennen und besuchen Veranstaltungen in Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie und Entwicklungspsychologie. Zudem stehen die empirischen Methoden der Psychologie auf dem Stundenplan, sodass Sie umfassend auf die wissenschaftliche und die praktische Arbeit als Psycholog:in vorbereitet werden. Gut zu wissen: An der PFH Göttingen können Sie ohne NC Psychologie studieren. 

 

Alle Fakten zum Studium

Studium

Bachelor of Science 180 ECTS

Zugangsvoraussetzung

Allgemeine Hochschulreife/Fachhochschulreife
Ausnahmen im Rahmen des Niedersächsischen Hochschulgesetzes möglich

Studiendauer

6 Semester

Studiengebühren

700,- Euro monatlich 420,- Euro Immatrikulationsgebühr (einmalig) 1.000,- Euro Prüfungsgebühren (einmalig pro Studiengang)

Studienort

Göttingen

Studienstart

1. Oktober jeden Jahres

 

Modul 1: Einführung in die Psychologie
Historische Entwicklung, Einführung in Forschungsmethoden,
Aktuelle Forschungsfelder der Psychologie

Modul 2: Statistik 1 – Wahrscheinlichkeitstheorie
und Deskriptive Statistik
Deskriptive Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie, Tutorium

Modul 3: Allgemeine Psychologie 1
Wahrnehmung und Sprache, Lernen und Gedächtnis

Modul 4: Biologische Psychologie
Biopsychologische Grundlagen, Vertiefung

Modul 5: Basisfach Klinische Psychologie 1
Modelle und Grundlagen und psychische Störungen im Überblick, Vertiefung

Modul 6: Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie 1
Theoretische Ansätze, Vertiefung

Modul 7: Sozialpsychologie
Individuum und Soziale Welt, Interaktion und Gruppe, Vertiefung

Modul 8: Einführung in empirisch-wissenschaftliches Arbeiten
Ablauf einer empirischen Untersuchung, Techniken wissenschaftlichen
Arbeitens, Moderation, Präsentation und Schreiben

Modul 9: Statistik 2 – Testverfahren und computergestützte Datenanalyse
Testverfahren, Computergestützte Datenanalyse

Modul 10: Allgemeine Psychologie 2a und Psychopharmakologie
Denken und Entscheiden, Angewandte Entscheidungspsychologie,
Neurobiologie und Psychopharmakologie

Modul 11: Entwicklungspsychologie
Entwicklungspsychologie im Kindesalter, Entwicklungspsychologie
im Erwachsenenalter, Vertiefung

Modul 12: Allgemeine Psychologie 2b
Emotion und Motivation, Vertiefung

Modul 13: Psychologische Diagnostik 1
Testtheorie, Psychologische Diagnostik

Modul 14: Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie 2
Methoden und Intelligenz, Vertiefung

Modul 15: Basis-Wahlanwendungsfach (ein Modul muss belegt werden)

Modul 15.1: Basisfach – Arbeits- und Organisationspsychologie 1 (optional)
Arbeitspsychologie, Vertiefung

Modul 15.2: Basisfach – Gesundheitspsychologie 1 (optional)
Einführung in die Gesundheitspsychologie, Konzepte von Gesundheit und Krankheit

Modul 16: Empirisch Experimentelles Praktikum
Versuchsplanung, Praktikum

Modul 17: Pädagogische Psychologie
Grundlagen, Diagnostik, Interventionen, Training und Förderung

Modul 18: Psychologische Diagnostik 2
Diagnostische Erhebungsverfahren I - Interview und Beobachtung,
Diagnostische Erhebungsverfahren II - Testverfahren in Anwendungsfeldern

Modul 19: Basisfach Klinische Psychologie 2
Klinisch-psychologische Interventionen, Vertiefung

Modul 20: Basis-Wahlanwendungsfach (Fortführung des Wahlfachs)

Modul 20.1: Basisfach – Arbeits- und Organisationspsychologie 2 (optional)
Analyse und Gestaltung von
Arbeitstätigkeiten, Arbeitspsychologie - Übung 

Modul 20.2: Basisfach – Gesundheitspsychologie 2 (optional)
Gesundheitliche Risiken und Ressourcen, Ausgewählte Themen
der Gesundheitspsychologie (Vertiefung)

Modul 21: Ergänzungsfach

Modul 21.1: Betriebswirtschaftslehre
Einführung in die BWL, Gründungsmanagement, Arbeitsrecht,
Fallbeispiele Arbeitsrecht

Modul 21.2: E-Health und Digitalisierung
Einführung in E-Health und Digitalisierung,
Digitale Transformation von Dienstleistungen im Gesundheitswesen,
Digitale Medien

Modul 22: Vertiefungsfach Klinische Psychologie
Typische Krankheitsbilder verschiedener Altersgruppen, Vertiefung

Modul 23: Vertiefungsfach Klinische Diagnostik
Diagnostik und Klassifi kation - Vertiefung, Diagnostik und Klassifi kation - Übung

Modul 24: Vertiefung Wahlanwendungsfach

Modul 24.1: Vertiefungsfach – Arbeits- und Organisationspsychologie (optional)
Eignungsbeurteilung und Personalauswahl,
Potenzialanalyse und Personalentwicklung, Organisationsdiagnose und -entwicklung

Modul 24.2: Vertiefungsfach – Gesundheitspsychologie (optional)
Gesundheitsförderung, Spezifische Bereiche der Gesundheitsförderung
(Vertiefung), Gesprächsführung und Beratung in gesundheitspsychologischen Feldern 

Modul 24.3: Digitale Psychologie (Erweiterungsmodul zu 24.1. und 24.2)
Digitale Diagnostik, Beratung und Intervention/Qualitätsmanagement,
-sicherung und Ethikfragen

Modul 25: Praktikumsmodul*
Praktikum, Kommunikation und Gesprächsführung

Modul 26: Bachelor-Thesis
Forschungskolloquium: Methoden und Ergebnisse, Bachelor-Thesis, Disputation

Modul 27: Versuchspersonenstunden (studiumsbegleitend)

*Das Praktikum kann auch schon ein Semester früher in der vorlesungsfreien Zeit begonnen werden.

Nach dem Studium beginnt die Karriere

Nach dem Psychologie-Studium können Sie in unterschiedlichen Berufsfeldern spannende Aufgaben übernehmen: Als Absolvent:in finden Sie in der Beratung, Diagnostik und Evaluation eine Stelle. Bei Bildungs- und Sozialeinrichtungen können Sie beschäftigt sein sowie in Gesundheitsbehörden, Rehabilitationskliniken oder im wirtschaftspsychologischen Bereich.

Nach der klinischen Schwerpunktsetzung im Bachelorstudium können Sie zudem Routineaufgaben in der Klinischen Psychologie übernehmen. Das Studium der Psychologie vervollständigen Sie durch ein konsekutives Masterstudium. 

Aussichtsreiche Jobs warten auf Sie als Absolvent:in  zum Beispiel: 

Wer kann an der PFH studieren

Das brauchen Sie

Sie begeistern sich für...
die Grundlagen der Psychologie wie Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie und Entwicklungspsychologie.
Diese Qualifikation bringen Sie mit…
Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife oder Berufsausbildung + mindestens dreijährige Berufserfahrung.

Das brauchen Sie nicht

Allgemeine Hochschulreife
Zulassung ist auch ohne Abitur möglich; auch andere Abschlüsse werden anerkannt.
NC ist keine Hürde
Bei uns stehen keine Noten, sondern Individuen im Mittelpunkt: Wir nehmen uns Zeit für Eignungstests und -gespräche.

Studien Highlights

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Studieninhalten, Prüfungen & Klausuren, Finanzierungsmöglichkeiten, Tipps zum Studieren

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Experten in der PFH

FAQ – die häufigsten Fragen

Nachdem Sie den Bachelor of Science (B.Sc.) in Psychologie abgeschlossen haben, können Sie Ihren nächsten Karriereschritt planen. Entweder Sie schließen dann ein Masterstudium an: Ein Master of Science in Psychologie kann zum Beispiel folgen oder Sie spezialisieren sich im Masterstudium in einem Fach wie der Wirtschaftspsychologie.

Außerdem können Sie nach dem Psychologie Bachelor eine Stelle auf dem Arbeitsmarkt finden. Wichtige Arbeitgeber für Absolvent:innen sind im pädagogischen Bereich Bildungs- und Sozialeinrichtungen. Dabei sind beispielsweise psychologische Tätigkeiten im Rahmen der Schulpsychologie und der Lerntherapie möglich. Gesundheitsbehörden und Rehabilitationskliniken bieten im gesundheitspsychologischen Bereich zudem interessante Arbeitsfelder.

Mathe und Statistik sind Fächer, die bei vielen Studierenden Zweifel hervorrufen – unter anderem, weil es ein bisschen länger her ist, dass man sich damit beschäftigt hat. Aber keine Sorge: Sicherlich sind Statistik und Mathematik für analytische Fächer an der PFH sehr wichtig. Der Lernerfolg ist jedoch nicht nur von dem Studierenden und seinen Vorkenntnissen abhängig. Auch die Gestaltung der Unterrichtsmaterialien und -einheiten ist dafür bedeutend sowie die Qualitäten der Lehrkräfte. 

An der PFH haben wir daher ein Lehrkonzept entwickelt, das es Ihnen ermöglicht, sich von Beginn an noch mal mit den Grundlagen von Mathematik und Statistik auseinanderzusetzen und das sie anschließend durch die höheren Kapitel führt. Gleichzeitig ist an der PFH auch in diesen Fächern stets die persönliche Betreuung durch die Dozierenden gegeben.

Die Inhalte unseres Psychologie-Studiums orientieren sich an den inhaltlichen Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs). Der Studiengang bildet Sie fundiert und umfassend in den Grundlagen der Psychologie aus, was sich in der Anerkennung vom Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) widerspiegelt. Dennoch sind PFH-Studierende mit Studienstart nach dem 01.09.2020 laut der Reform des Gesetzes über den Beruf der Psychotherapeutin und des Psychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz / PsychThG) nicht mehr dazu berechtigt, die Laufbahn der Psychotherapeutin, des Psychotherapeuten einzuschlagen.

Mit der Reform wurde die Ausbildung von Psychotherapeut:innen grundlegend umgestellt. So wird es künftig nötig sein, ein Studium mit psychotherapeutischer Ausrichtung an der Universität zu absolvieren, um später als Psychotherapeut:in zu arbeiten.

Dafür stehen Ihnen viele andere Türen offen, um im klinisch-psychologischen Bereich therapeutisch tätig zu werden: Etwa in alternativen therapeutischen Verfahren, z. B. Systemische Beratung, Gesprächstherapie, Lerntherapie, Coaching, in zahlreichen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung wie Beratungsstellen, Rehabilitationseinrichtungen oder Kliniken, als Selbstständige:r oder als Angestellte:r in einer ambulanten Praxis. Eine Weiterqualifizierung ist in vielen Fällen nicht zwingend erforderlich, um in den genannten Bereichen als Psycholog:in tätig zu werden.

Die Studiengänge Psychologie (Bachelor of Science und Master of Science) hat die PFH unter Berücksichtigung der Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) konzipiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) führt zwei Listen mit psychologischen Studiengängen: eine, die im Hinblick auf eine Mitgliedschaft anerkannte Programme enthält, und eine, die im Hinblick auf eine BDP-Mitgliedschaft nicht anerkannte Programme aufführt. Diese Anerkennungsfähigkeit des BDP ist also nicht zu verwechseln mit der gesetzlich regulierten staatlichen Anerkennung der PFH (seit 1995) und der Akkreditierung der Studiengänge durch die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur ZEvA. Selbstverständlich sind alle Fernstudiengänge der PFH in Psychologie und Wirtschaftspsychologie akkreditiert.

Der Bachelor in Psychologie der PFH ist anerkennungsfähig und in der entsprechenden Liste aufgenommen.

Der Bachelor in Wirtschaftspsychologie und der Master Angewandte Psychologie für die Wirtschaft sind nicht anerkennungsfähig.

Der Master Psychologie und der Master Wirtschaftspsychologie sind anerkennungsfähig, wenn der Bachelor in einem anerkennungsfähigen Studiengang abgelegt wurde, z. B. dem Bachelor Psychologie, mit anderen möglichen Zugängen, z. B. Bachelor Wirtschaftspsychologie, dagegen nicht.

Mit einem Master in einem anerkennungsfähigen Studiengang ist es möglich, eine Vollmitgliedschaft im BDP zu erhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bdp-verband.org/beruf/ba-ma/index.html.

Fragen – immer gerne

Sie haben noch offene Fragen zu Ihrem Studium? Wir stehen Ihnen beratend zur Seite! Unser Beratungsteam ist unter folgenden Kontaktmöglichkeiten zu erreichen.
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Sie erreichen uns: Mo – Do 08:00 – 17:00 Uhr sowie Fr 08:00 - 14:00 Uhr
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