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Kann ich nach dem Psychologiestudium an der PFH als Psychologischer Psychotherapeut arbeiten?

Seit dem 23.05.2017 erlangen Studierende der Psychologie an der PFH, die künftig mit dem Master of Science abschließen, die formale Qualifikation, um eine Zusatzausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten anzuschließen. Die nachfolgenden Informationen sind somit überholt und werden in Kürze aktualisiert. Details dazu finden Sie hier.

 

 

Rechtliche Grundlagen

Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) regelt die rechtlichen Grundlagen für die Ausbildung zum/zur Psychologischen Psychotherapeuten/-in und zum/zur Kinder- und Jugendpsychotherapeuten/-in. Dieses fordert als Zugangsvoraussetzung eine in Deutschland an einer Universität oder gleichstehenden Hochschule (die PFH zählt nicht dazu, siehe unten) bestandene Abschlussprüfung im Studiengang Psychologie. Dabei müssen die Absolventen das Fach Klinische Psychologie belegt haben.

 

Die Ausbildung Psychologische Psychotherapie bieten spezialisierte Weiterbildungsinstitute an. Diese sind von den Landesprüfungsämtern ihres jeweiligen Bundeslandes auf Grundlage des Psychotherapeutengesetzes zugelassen. Die Landesprüfungsämter wiederum verlangen für die Ausbildung in der Regel einen Bachelor- und zusätzlich einen Masterabschluss, die beide das Fach Klinische Psychologie enthalten. Einige der Behörden weisen zusätzlich darauf hin, dass beide Abschlüsse an Universitäten erworben sein müssen.

 

 

Institutioneller Status der PFH

Die PFH Private Hochschule Göttingen ist institutionell akkreditiert und staatlich anerkannt. Alle angebotenen Studienprogramme sind ebenfalls akkreditiert und staatlich anerkannt. Mit dem erfolgreichen Abschluss eines Masterstudienganges erwerben die Absolventen eine Promotionsberechtigung. Insofern sind die Studiengänge und -abschlüsse denen an Universitäten gleichgestellt. Gleichwohl verfügt die PFH als Hochschule selbst nicht über Promotionsrecht und ist damit als Institution nicht mit Universitäten gleichgestellt (vgl. rechtliche Grundlagen).

Konsequenzen für Sie als Interessent/-in

Um die Zulassung zur Ausbildung Psychologische Psychotherapie zu erhalten, müssen Sie aktuell das Bachelorstudium und das Masterstudium (mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie) an einer Universität ablegen, sodass eine Aufnahme in die Weiterbildungsinstitute nach erfolgreichem Abschluss bei uns an der PFH leider nicht möglich ist.

 

 

Alternative (klinisch)-psychologische Tätigkeiten

 

Dennoch stehen Ihnen mit dem Bachelor-/Masterabschluss unserer Hochschule viele Türen offen, um alternativ zu einer Tätigkeit als Psychologischer Psychotherapeut dennoch im klinisch-psychologischen Bereich therapeutisch tätig werden zu können. So können Sie sich z. B. in alternativen therapeutischen Verfahren (z. B. Systemische Beratung, Gesprächstherapie, Lerntherapie, Coaching) weiter qualifizieren. Informationen zu den konkreten Aufnahmebedingungen für eine derartige Qualifikation erfahren Sie direkt bei den jeweiligen Aus-/Weiterbildungsinstituten. Die erworbenen Kompetenzen können Sie anschließend in Ihrer praktischen Arbeit nutzen (in zahlreichen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung wie Beratungsstellen, Rehabilitationseinrichtungen oder Kliniken, als Selbstständige/r oder als Angestellte/r in einer ambulanten Praxis etc.). Außerdem ist eine Weiterqualifizierung nicht zwingend erforderlich, um in den genannten Bereichen als Psychologe/in tätig werden zu können.

 

 

Wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg hin zur beratenden/therapeutischen Tätigkeit zu begleiten