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Das Berufsfeld des Arbeits- und Organisationspsychologen
nach dem Studium

Möchten Sie Menschen bei ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen? Vermitteln Sie gerne zwischen verschiedenen Interessensgruppen, um eine für alle tragbare Lösung zu erarbeiten? Interessieren Sie sich neben Psychologie auch für Wirtschaftsthemen? Dann sollten Sie eine Berufstätigkeit in der Arbeits- und Organisationspsychologie in Erwägung ziehen.

Arbeits- und Organisationspsychologen beschäftigen sich mit vielfältigen Aufgaben

Unternehmen sind sehr spezielle Organisationen. Viele Individuen arbeiten dort zusammen, im Idealfall auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet. Doch oft kommt es zu Konflikten, die aus einem unterschiedlichen Ziel- oder Rollenverständnis erwachsen. Theorien und Methoden aus der Psychologie helfen dabei, die Zusammenarbeit in Unternehmen besser zu verstehen, zu gestalten und Schwierigkeiten zu überwinden. In der Arbeits- und Organisationspsychologie befassen Sie sich deshalb mit den Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Interessensgruppen sowie der internen und externen Kommunikation in Unternehmen und Organisationen. So beraten sie zum Beispiel zur Führungs- und Organisationskultur, unterstützen bei Veränderungsprozessen oder begleiten die Themen Gender, Diversity oder Talent Management. In der Personalarbeit erstellen sie z. B. Anforderungs- und Bedarfsanalysen, beschäftigen sich mit Personalauswahl, Leistungsbeurteilungen oder Mitarbeiterbefragungen. Weitere Arbeitsfelder sind Karriereberatung, Führungskräfteentwicklung, Training und Coaching.

Die Einsatzbereiche für Arbeits- und Organisationspsychologinnen und Arbeits- und Organisationspsychologen sind sehr vielseitig. Dies zeigen folgende Beispiele:

  • Zwei Kolleginnen konkurrieren um die frei gewordene Abteilungsleitung. Sie vermitteln in dem Konflikt und sorgen für einen gangbaren Kompromiss.
  • Eine Firma wird an einen ausländischen Investor verkauft. Sie stehen als Ansprechpartner für ihre besorgten Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung und beraten diese individuell im Change-Prozess.
  • Seit einigen Monaten steigt der Krankenstand in einer Abteilung kontinuierlich. Sie analysieren die Gründe und erarbeiten ein Konzept, um die Mitarbeiterzufriedenheit wieder zu steigern.
  • Sie entwickeln eine Mitarbeiterbefragung, um Verbesserungspotenziale im Unternehmen aufzuzeigen, führen diese durch und werten sie aus.

Wachsende Berufsaussichten in der Arbeits- und Organisationspsychologie

Immer mehr Unternehmen erkennen, dass die Gestaltung der Arbeit großen Einfluss auf das psychische Erleben und Befinden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat und umgekehrt. Der Beratung durch Arbeits-/Organisationspsychologinnen und Arbeits-/Organisationspsychologen kommt im Wirtschaftsleben deshalb eine wachsende Bedeutung zu. Sie können in Unternehmen aller Branchen tätig sein, weshalb die Berufsaussichten in der Arbeits- und Organisationspsychologie sehr gut sind.

 

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Die Qualifikation für eine Berufstätigkeit als Arbeits- und Organisationspsychologin oder Arbeits- und Organisationspsychologe erwerben Sie durch ein Studium der Psychologie mit mindestens Bachelor-Abschluss, besser mit Master-Abschluss. An der PFH können Sie zwischen einem Campusstudium vor Ort in Göttingen oder einem berufsbegleitenden Fernstudium wählen – je nachdem, wie es am besten zu Ihrer persönlichen Situation passt. Beide Studienformen bieten Ihnen das notwendige Know-how für Ihren Wunschberuf in der Arbeits- und Organisationspsychologie.

 

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Campusstudium Psychologie, Abschluss Bachelor of Science

Fernstudium Psychologie, Abschluss Bachelor of Science