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Das Berufsfeld des Sportpsychologen
nach dem Studium

Sie waren schon immer begeistert von Sport und sind selbst aktiver Sportler? Die Welt des Leistungssports mit seinen Stars, Rekorden und Events fasziniert Sie? Sie möchten andere dazu motivieren, das Beste aus sich herauszuholen? Und auf die Arbeit mit Gruppen oder Teams haben Sie große Lust? Dann ist der Beruf als Sportpsychologin oder Sportpsychologe genau das Richtige für Sie.

 

Dabei beschäftigen Sie sich je nach Ausrichtung mit dem Gesundheits- oder dem Leistungssport. Der Gesundheitssport versteht sich als Mittel, um die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden von Personen zu fördern. Im Leistungs- oder Spitzensport geht es darum, die Leistungsvoraussetzungen der Sportlerinnen und Sportler zu verbessern, zu stabilisieren oder wiederherzustellen sowie auf die psychische Gesundheit zu achten. Dabei gehört zu Ihren Aufgaben unter anderem Psychoregulation und Stressmanagement zu fördern, Athletinnen und Athleten persönlich zu beraten, z. B. bei Verletzungen oder der Rehabilitation, darin, Trainingsformen zu vermitteln, Trainer aus- und fortzubilden oder Teams zu entwickeln. Aber auch andere Inhalte wie Medientraining, Organisationsentwicklung oder Diagnostik können zu Ihren Aufgaben gehören.

 

Die Zielpersonen Ihrer Arbeit sind Sportler aller Leistungsbereiche vom Freizeit- bis zum Spitzensportler, aber auch solche mit besonderen Bedürfnissen wie Personen mit Beeinträchtigung, Kinder oder Senioren. Auch Trainer, Schiedsrichter oder Führungskräfte in Unternehmen können Ihre Beratung in Anspruch nehmen.

Die Einsatzbereiche für Sportpsychologinnen und Sportpsychologen sind abwechslungsreich, wie diese Beispiele zeigen:

  • Gemeinsam mit einem Kindergarten entwickeln Sie ein Konzept, das die Kleinen regelmäßig spielerisch in Bewegung bringt.
  • Sie arbeiten mit einem Spitzensportler intensiv daran, seine Motivation zu erhalten, obwohl er aufgrund einer schweren Verletzung längere Zeit pausieren muss.
  • Bei einer Fußball-Mannschaft unterstützen Sie den Trainer darin, neue Spieler zu integrieren und den Teamgeist zu fördern.
  • Mit einem Profi-Golfer führen sie Konzentrations- und Entspannungsübungen durch, damit er sich optimal fokussieren kann.

Wachsende Berufsaussichten in der Sportpsychologie

Der Bedarf an Sportpsychologen oder Sportpsychologinnen stellt zwar insgesamt nur einen kleineren Teil des psychologischen Arbeitsmarktes dar, wächst aber kontinuierlich. Dabei arbeiten Sie in der Regel an Hochschulen, in Sportverbänden oder an Olympiastützpunkten, manchmal auch in großen Vereinen. Aber auch eine selbstständige Tätigkeit ist möglich.

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Voraussetzung für eine freiberufliche sportpsychologische Berufstätigkeit oder die als Angestellter in Vereinen ist ein Psychologiestudium mit mindestens Bachelor-Abschluss, besser mit Master-Abschluss.

 

Um die Qualitätssicherung im Spitzensport sicherzustellen, haben die Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp), das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) die postgraduale Ausbildung "asp-Curriculum Sportpsychologie im Leistungssport" etabliert. Die BISp-Expertendatenbank Sportpsychologie, wo sich Absolventinnen und Absolventen des asp-Curriculums um Aufnahme bewerben können, ergänzt diese Ausbildung. Die Aufnahme in diese Expertendatenbank ist Voraussetzung für eine sportpsychologische Tätigkeit in Sportverbänden oder Olympiastützpunkten.

 

Eingangsvoraussetzung für die Aufnahme in das asp-Curriculum ist ein Master-Abschluss in Psychologie. Je nach Ihrer persönlichen Situation kommt für Sie ein Campusstudium vor Ort in Göttingen oder ein berufsbegleitendes Fernstudium in Frage. Mit beidem können Sie Ihren Traumjob in der Sportpsychologie angehen.

 

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Campusstudium Psychologie, Abschluss Bachelor of Science

Fernstudium Psychologie, Abschluss Bachelor of Science