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Das Berufsfeld des Umweltpsychologen
nach dem Studium

Sie möchten durch Ihre Arbeit bewirken, dass sich Menschen in ihrem Umfeld wohlfühlen? Sie selbst leben umweltbewusst und möchten andere zu einem umweltverträglichen Lebensstil motivieren? Gleichzeitig interessieren Sie sich für technologische Entwicklungen und dafür, wie sich diese gesellschaftlich und psychologisch auswirken? Trifft dies alles zu, ist eine Berufstätigkeit als Umweltpsychologin oder Umweltpsychologe genau das Richtige für Sie.

Umweltpsychologen beschäftigen sich mit vielen spannenden Themen

Die Umweltpsychologie ist ein interdisziplinäres Fach, denn die hohe Komplexität der menschlichen Umwelt erfordert eine multiperspektivische Betrachtung. Umweltpsychologinnen und Umweltpsychologen arbeiten deshalb stets mit anderen Fachleuten zusammen, z. B. Ingenieuren, Naturwissenschaftlern, Ökonomen, Soziologen oder Politologen. Als Umweltpsychologin oder Umweltpsychologe beraten Sie Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen zu Umweltaspekten und deren psychologischen Effekten. So beschäftigen Sie sich beispielsweise mit den psychisch belastenden Auswirkungen von Emissionen wie Lärm oder Schadstoffen. Auch zeigen Sie auf, was Menschen psychologisch an einer umweltverträglichen und ressourcenschonenden Lebensführung hindert und entwickeln Projekte, um sie zu einer Verhaltensänderung zu motivieren. Des Weiteren planen Sie Studien zu Problemanalysen und umwelttherapeutischen Maßnahmen, führen diese durch und werten sie aus.  Außerdem begutachten Sie Wohn-, Stadt- und Verkehrsräume oder Naturflächen in Hinblick darauf, wie sich deren Gestaltung psychisch auswirkt. Schließlich beschäftigen Sie sich auch damit, Produkte und Mensch-Umwelt-Beziehungen optimal zu gestalten.

Die Einsatzbereiche für Umweltpsychologinnen und Umweltpsychologen sind sehr vielseitig. Dies zeigen folgende Beispiele:

  • In einer wissenschaftlichen Studie erforschen Sie, ob und wenn ja welche negativen psychologischen Auswirkungen dauernder Lärm auf die Betroffenen hat. Anschließend entwickeln Sie ein Lärmschutz-Konzept.
  • Eine Kommune möchte ein Klimaschutz-Konzept entwickeln und die Bürgerinnen und Bürger aktiv dabei einbinden. Sie beraten die Verantwortlichen zu den umweltpsychologischen Aspekten.
  • Ein kirchlicher Träger will ein neues Seniorenzentrum bauen. Sie beraten, wie dieses architektonisch gestaltet sein muss, um die Kommunikation der Besucherinnen und Besucher untereinander optimal zu fördern.
  • Ein Energieunternehmen plant, unterirdische Stromtrassen zu verlegen. Sie untersuchen in dessen Auftrag, wie hoch die Akzeptanz in der Bevölkerung dafür ist beziehungsweise welche Bedenken es gibt.

Steigende Berufschancen in der Umweltpsychologie

Als Umweltpsychologin oder Umweltpsychologe sind Sie an Hochschulen und Forschungszentren, aber auch als selbstständige Beraterin oder selbstständiger Berater tätig, um die psychischen Auswirkungen von Umwelt-Faktoren auf den Menschen zu untersuchen. Das Berufsfeld ist sehr breit gefächert, und das gesamtgesellschaftliche Interesse und Bewusstsein für umweltschonendes Verhalten wächst zusehends. Dies zusammen führt zu einer steigenden Nachfrage nach entsprechenden Spezialistinnen und Spezialisten in der Umweltpsychologie.

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Die Qualifikation für eine Berufstätigkeit als Gerontopsychologin oder Gerontopsychologe erwerben Sie durch ein Studium der Psychologie mit mindestens Bachelor-Abschluss, besser mit Master-Abschluss. An der PFH können Sie zwischen einem Campusstudium vor Ort in Göttingen oder einem berufsbegleitenden Fernstudium wählen – je nachdem, wie es am besten zu Ihrer persönlichen Situation passt. Beide Studienformen bieten Ihnen das notwendige Know-how für Ihren Wunschberuf in der Gerontopsychologie.

 

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Campusstudium Psychologie, Abschluss Bachelor of Science

Fernstudium Psychologie, Abschluss Bachelor of Science