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Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychologiestudium an der PFH

Wenn Sie ein Psychologiestudium aufnehmen, ziehen Sie vielleicht auch eine spätere Berufstätigkeit als Psychotherapeut in Betracht. Um diesen Beruf ergreifen zu können, müssen Sie nach einem erfolgreichen Masterstudium der Psychologie noch eine umfassende und intensive spezielle Weiterbildung anschließen.

 

Der Zugang zu dieser Weiterbildung steht nun auch PFH-Masterabsolventen offen. Denn die PFH hat für ihre Bachelor- und Masterstudiengänge in Psychologie erreicht, dass deren Abschlüsse in Niedersachsen denjenigen an Universitäten als gleichstehend eingestuft werden. Folgerichtig erlangen unsere Psychologiestudierenden, die mit dem Master of Science abschließen, ab sofort auch die formale Qualifikation, um eine Zusatzausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten anzuschließen.

 

 

Zunächst Niedersachsen, restliche Bundesländer in Klärung

Bildung ist in Deutschland Ländersache. Der Zugang zur Therapeutenausbildung bezieht sich dementsprechend zunächst auf Ausbildungsinstitute, die in Niedersachsen ansässig sind. Wir arbeiten jedoch intensiv daran, zu klären, wie sich die Landesprüfungsämter anderer Bundesländer zu diesem Thema positionieren.

 

 

Voraussetzung: Studienschwerpunkt "Klinische Psychologie"

Um eine Therapeutenausbildung anschließen zu können, müssen Psychologie-Absolventen den Studienschwerpunkt "Klinische Psychologie" erfolgreich durchlaufen haben. Im Campusstudium Psychologie bietet die PFH diesen Schwerpunkt an, und zwar sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang. Aber auch unsere Fernstudierenden können sich mit dem Studienschwerpunkt "Klinische Psychologie" auf einen Eintritt in die Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten vorbereiten. Im Bachelorstudiengang können Sie diesen schon jetzt belegen. Für den Masterstudiengang bereiten wir ihn derzeit vor und planen, ihn für den Fernstudienstarttermin im Oktober anzubieten.

 

 

Inhalte des Schwerpunktes Klinische Psychologie

Der Studienschwerpunkt Klinische Psychologie vermittelt Ihnen theoretische und praxisrelevante Grundlagen und bereitet Sie dadurch auf eine klinisch-psychologische Berufstätigkeit vor. Zentrale klinische Störungsbilder im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter stehen dabei im Fokus. Besonders diagnostische Methoden sowie therapeutische störungsspezifische und störungsübergreifende Interventionsverfahren bilden die thematischen Schwerpunkte.

 

Die Inhalte des Studienschwerpunktes werden in vier Modulen vermittelt: 

  • Das erste Modul befasst sich mit der Klinischen Psychologie des Erwachsenenalters und betrachtet typische klinisch-relevante Störungsbilder sowie störungsrelevante psychodiagnostische Verfahren, um diese zu erkennen.
  • Das zweite schwerpunktbezogene Modul behandelt die Klinische Psychologie und Psychotherapie im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. Diagnostik, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie stehen dabei im Mittelpunkt.
  • Das dritte relevante Modul beinhaltet die Klinische Psychologie im Kindes- und Jugendalter und vermittelt Kenntnisse zu Entwicklungsstörungen, Verhaltensstörungen und emotionalen Störungen.
  • Das vierte Modul schließlich umfasst ein Praxisprojekt zur Klinischen Psychologie innerhalb der PFH. Dabei geht es um klinisch-psychologische Interventionen, die Durchführung einer Intervention sowie die Reflexion des Projektes.

 

 

Konsequente Umsetzung im Sinne der Bologna-Reform

Mit Schreiben vom 19. Mai teilte das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung der PFH mit, dass "… der Masterabschluss eines konsekutiven Studienganges in Psychologie, der als solcher akkreditiert ist, im Sinne des § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe a PsychThG als einem Universitätsabschluss gleichstehend einzustufen ist". PFH-Präsident Albe sieht nun umgesetzt, was die Verantwortlichen für die Bologna-Beschlüsse seinerzeit im Sinn hatten: Transparenz, Vergleichbarkeit sowie Gleichwertigkeit der Studienabschlüsse, und das europaweit. Bisher verhinderte eine Gesetzesformulierung aus der Zeit weit vor den Bologna-Beschlüssen, dass auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften wie die PFH Studierende auf eine berufliche Tätigkeit als psychologischer Psychotherapeut vorbereiten dürfen.

 

"Wir mussten bis zu diesem Beschluss einige politische Hürden überwinden. Unser ausdrücklicher Dank gilt hier der Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtages, Dr. Gabriele Andretta. Sie hat sich insbesondere vor dem Hintergrund der fehlenden Therapieplätze für Kinder und Jugendliche stark dafür eingesetzt, dass die PFH-Studiengänge gleichstehend eingestuft werden. Diese Entscheidung ist für die Studieninteressierten für Psychologie in Deutschland eine gute Nachricht, denn das Studienangebot hierfür ist knapp, insbesondere bei den Masterstudiengängen", sagt Albe.

 

Bereits seit 2012 bietet die PFH Psychologie und Wirtschaftspsychologie als Fernstudium an, 2015 folgten die entsprechenden Campusstudiengänge. Die Studiengänge in Psychologie sind nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) konzipiert. Die Hochschule führt unter dem Motto: "Ihre Persönlichkeit – statt NC" ein eigenes Auswahlverfahren für die Studierenden durch.

 

 

Psychologiestudium an der PFH

Die PFH bietet zwei Campusstudienprogramme im Fach Psychologie an: Ein grundständiges mit Abschluss Bachelor of Science (180 ECTS) sowie ein konsekutives mit Abschluss Master of Science (120 ECTS). Beide Studiengänge sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Ihre Curricula entsprechen demnach anerkannten wissenschaftlichen Kriterien und Inhalten. So enthalten sie auch Module, welche die Landesprüfungsämter für die Ausbildung Psychologische Psychotherapie voraussetzen, z. B.:

 

  • Allgemeine Psychologie
  • Biologische Psychologie
  • Psychologische Methodenlehre
  • Differentielle Psychologie
  • Klinische Psychologie

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