Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten
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Weiterbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten nach dem Psychologiestudium an der PFH

Wenn Sie aktuell Psychologie studieren oder sich für ein Studium interessieren, ziehen Sie vielleicht auch eine spätere Berufstätigkeit als Psychotherapeut/in in Betracht. Der Weg dorthin wird sich mit Einführung des neuen Psychotherapeutengesetzes für alle, die ihr Bachelorstudium der Psychologie nach dem 31. August 2020 beginnen, ändern.

 

Für alle, die ihr Bachelorstudium der Psychologie bis zum 31. August 2020 begonnen haben und einen Master anschließen möchten oder bereits absolviert haben, ermöglicht eine auf 12 Jahre begrenzte Übergangsregelung weiterhin, eine Approbation gemäß den bisherigen Anforderungen des Psychotherapeutengesetztes von 1999 anzustreben. Dafür hat die PFH für ihre Bachelor- und Masterstudiengänge in Psychologie erreicht, dass deren Abschlüsse in Niedersachsen als denjenigen an Universitäten gleichstehend eingestuft werden. Der Zugang zur Ausbildung als Psychologische/r Psychotherapeut/in steht PFH-Masterabsolventen damit weiterhin offen. Folgerichtig erlangen unsere Studierenden, die den Master of Science in Psychologie mit dem Schwerpunkt Klinische Psychologie abschließen, wie bisher die formale Qualifikation, um eine Zusatzausbildung zum/zur Psychologischen Psychotherapeuten/in nach der Übergangsregelung anzuschließen.

 

 

Änderungen durch das neue Psychotherapeutengesetz

Im Rahmen des neuen Psychotherapiegesetzes, das ab dem 1. September 2020 in Kraft tritt, gelten neue Bestimmungen für die Ausbildung zum/zur Psychologischen Psychotherapeuten/in. Die Qualifizierung zur Psychotherapie findet fortan nicht mehr im Rahmen einer postgradualen Ausbildung, sondern im Rahmen eines eigenen Studienganges mit verfahrensspezifischer Weiterbildung statt.

 

Für Studierende mit dem Abschluss Master of Science mit entsprechendem klinischen Schwerpunkt, die vor dem 1. September 2020 eingeschrieben wurden, besteht eine zwölfjährige Übergangsfrist, d. h. eine Ausbildung zum/zur Psychologischen Psychotherapeuten/in muss bis September 2032 erfolgreich abgeschlossen werden. Alle Studierenden, die sich im laufenden Studium befinden, können ihr Studium also nach dem alten System beenden und die Ausbildung zum/zur Psychologischen Psychotherapeuten/in nach den bisherigen Prinzipien und Regelungen durchlaufen. Die erworbenen Abschlüsse sind gleichwertig zu denen des neuen Ausbildungssystems.

 

 

Konsequenzen für Sie als Interessent/-in

Wer sein Bachelorstudium der Psychologie nach dem 1. September 2020 aufgenommen hat, unterliegt den Regelungen des neuen Gesetzes. Nach derzeitigem Stand ist eine Approbation mit einem nicht-universitären Studium der Psychologie dann nicht mehr vorgesehen. Die Inhalte der Psychologiestudiengänge an der PFH werden jedoch weiterhin und fortlaufend so ausgestaltet, dass sie inhaltlich den Anforderungen entsprechen und flexibel für mögliche Revisionen des Gesetzes bleiben.

 

 

Alternative (klinisch)-psychologische Tätigkeiten

Ihnen stehen mit dem Bachelor-/Masterabschluss unserer Hochschule auch weiterhin viele Türen offen, um alternativ zu einer Tätigkeit als Psychologische/r Psychotherapeut/in dennoch im klinisch-psychologischen Bereich therapeutisch tätig werden zu können. So können Sie sich zum Beispiel in alternativen therapeutischen Verfahren (z. B. Systemische Beratung, Gesprächstherapie, Lerntherapie, Coaching) weiter qualifizieren. Informationen zu den konkreten Aufnahmebedingungen für eine derartige Qualifikation erhalten Sie direkt bei den jeweiligen Aus-/Weiterbildungsinstituten. Die erworbenen Kompetenzen können Sie anschließend in Ihrer praktischen Arbeit nutzen (in zahlreichen Einrichtungen der Gesundheitsversorgung wie Beratungsstellen, Rehabilitationseinrichtungen oder Kliniken, als Selbstständige/r oder als Angestellte/r in einer ambulanten Praxis etc.). Außerdem ist eine Weiterqualifizierung nicht zwingend erforderlich, um in den genannten Bereichen als Psychologe/in tätig werden zu können. Ferner bieten sich auch im Bereich der Diagnostik vielfache Möglichkeiten, um im klinischen Kontext zu arbeiten.

 

Wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg hin zur beratenden/therapeutischen psychologischen Tätigkeit zu begleiten.

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