Hochschule

Gedenken an Thomas Oppermann

Wir sind tief betroffen und unendlich traurig über den plötzlichen Tod von Herrn Thomas Oppermann. Als Landtags- und Bundestagsabgeordneter, zuletzt in der herausgehobenen Funktion des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, hat er viel in Göttingen, Niedersachsen und Deutschland bewegt.

Thomas Oppermann zu Besuch im Rahmen des Projekts PFH meets Politics mit Studierenden der PFH Göttingen.

Thomas Oppermann war in der Frühphase der Hochschulgründung wohlwollender Begleiter der PFH Private Hochschule in Göttingen, seiner Universitätsstadt. Noch in seiner Funktion als damaliger Niedersächsischer Wissenschaftsminister ließ er es sich bei der ersten Zeugnisübergabe im Jahre 1999 nicht nehmen, den Absolventinnen und Absolventen persönlich mit auf dem Weg zu geben, dass eine Erstausbildung nur ein erster Schritt sei und stete Weiterbildung zu ihrer Zukunft gehören werde.

 

In den folgenden Jahren war Thomas Oppermann immer wieder Gast der Studierenden im Rahmen der „PFH meets Politics“. Diese Veranstaltungen mit dem überzeugten und überzeugenden Parlamentarier fanden im Vorfeld von Wahlen für Landes-, Bundes- oder dem Europaparlament statt. Im persönlichen Gespräch stand er den Studierenden Rede und Antwort. Unterschiedliche, durchaus auch komplizierte Themen konnten die jungen Studierenden mit diesem medienerfahrenen, aber immer auch seinen Gesprächspartnern zugewandten Vollblutpolitiker diskutieren.

 

Für die Präsidenten und Geschäftsführung der PFH war Oppermann ein konstruktiv-kritischer Begleiter – von der Unternehmensgründung über die Etablierung bis zur Ausdifferenzierung des Studienangebotes auf die Orthobionik und die Psychologie. Er hatte trotz der hohen beruflichen Belastung immer ein offenes Ohr und sein Rat wurde sehr geschätzt. Seine Verbundenheit, seine offene Art auf junge Menschen zuzugehen und sein Engagement für die Hochschullandschaft im Allgemeinen und für den Göttinger Wissenschaftsstandort im Speziellen kann nicht hoch genug bewertet werden. Sein viel zu früher Tod wird eine schmerzliche Lücke hinterlassen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Prof. Dr. Frank Albe

Präsident