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Statistik, Online-Seminare und Blogs:
das erste Psychologie-Semester

Die PFH-Erstsemester in den neuen Fernstudiengängen Psychologie und Wirtschaftspsychologie sind im Studienalltag angekommen, haben bereits die ersten Fernlehrbriefe bearbeitet und an mehreren interaktiven Online-Veranstaltungen teilgenommen. Wir möchten ein paar Schlaglichter auf die Herausforderungen des Studienstarts und die ersten Erfahrungen der Studierenden werfen.

Ihre Psychologie-Professoren: Martina Ruhmland und Stephan Weibelzahl

Keine Angst vor Statistik

Für angehende (Wirtschafts-)Psychologen beginnt das Studium mit grundlegenden Inhalten und vor allem mit dem Themenfeld Statistik. So mancher fragt sich: Muss das wirklich sein? Ja, es muss! Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft und statistische Kenntnisse sind die unabdingbare Basis für Tests und Untersuchungen, mit denen Psychologen später in der Praxis arbeiten. Dass Statistik aber auch spannend und alltagsrelevant sein kann, können sich viele Erstsemester vor dem Start nicht vorstellen. Überzeugungsarbeit leistet hier zum Beispiel PFH-Professor Stephan Weibelzahl, der unsere Studierenden auf die erste Prüfung vorbereitet.

 

"Die meisten Menschen haben große Schwierigkeiten damit, Wahrscheinlichkeiten einzuschätzen oder Kausalzusammenhänge von Zufallsereignissen zu unterscheiden. In den Medien begegnen uns häufig angebliche Studienergebnisse, die auf falschen Schlussfolgerungen basieren. Statistische Daten sind allgegenwärtig. Statistik-Know-how hilft uns, souverän mit ihnen umzugehen", so Weibelzahl. Damit die Lernmotivation oben bleibt, setzt die PFH besonders im Statistik-Bereich auf interaktive Online-Lehrveranstaltungen und eine intensive Betreuung mit schnellen Antworten auf alle inhaltlichen Fragen. Im Ergebnis stellen die meisten Fernstudierenden schnell fest: Statistik ist zu schaffen! Oder wie es eine PFH-Fernstudentin in ihrem Blog ausdrückt: "Keine Statistik-Suppe wird so heiß gegessen, wie sie gekocht wird!"

Studieren im Online-Seminarraum

Wie gesagt: Online-Lehrveranstaltungen spielen im PFH-Fernstudium eine wichtige Rolle. Allein im ersten Semester stehen für die Psychologie-Studierenden fünf virtuelle Seminareinheiten und ein freiwilliges Online-Repetitorium auf dem Stundenplan. In den folgenden Semestern sind es, je nach Lernstoff, bis zu drei Veranstaltungen. Interaktive Funktionen erlauben es dabei, dass man fast wie in einem realen Seminarraum kommunizieren kann. "Per Knopfdruck hebt man virtuell die Hand, um etwa eine Frage anzukündigen oder an Abstimmungen teilzunehmen. Über Mikrofon oder Telefon kann sich dann jeder für alle hörbar in die Diskussion einbringen. Wer eine kleine Zwischenfrage aber nur dem Moderatorenteam oder einem einzelnen Kommilitonen stellen möchte, benutzt dafür am besten die Chatfunktion", erklärt Studienkoordinatorin Christine Paulus. Natürlich können Studierende auch später noch die Aufzeichnung der Veranstaltung in voller Länge anschauen. Als kleinen Einblick für alle Studieninteressierten haben wir hier einen kurzen Zusammenschnitt einer Statistik-Online-Veranstaltung bereitgestellt:



Blogs, Foren und Lerngruppen

Typisch für das Fernstudieren: Weil es keinen Campus gibt, an dem man sich regelmäßig mit Kommilitonen austauschen könnte, teilen die Psychologie- und Wirtschaftspsychologie-Studenten der PFH Fragen und Erfahrungen im Internet über Foren und Blogs. Besonders umfangreich diskutieren die Studierenden bei fernstudium-infos.de: Erstsemester der neuen Studiengänge posten hier regelmäßig ihre Erfahrungen zum PFH-Fernstudium in eigenen Blogs. Hier erfährt man zum Beispiel, dass ein Statistik-Seminar durchaus witzig sein kann und wie sich die ersten ECTS-Punkte anfühlen. Studienspezifische Fragen werden im Forenbereich der Website behandelt.

Einen geschützten Rahmen für den Austausch bietet das Studierenden-Forum im Internen Bereich der PFH, der zentralen Online-Lernplattform im Studium. Hier können Fernstudenten ihre Fragen direkt an das Psychologie-Team der PFH stellen und kommen auch miteinander ins Gespräch. Außerdem finden und verabreden sich Lerngruppen zu virtuellen oder lokalen Treffen. Eine Lerngruppe trifft sich bereits regelmäßig via Skype, viele Studierende wünschen sich aber zusätzlich "Offline"-Lerngruppen und knüpfen dafür über das Forum Kontakte – etwa in den Städten Hamburg, Berlin, München, Köln und Frankfurt sowie in den Regionen Sachsen und Hannover-Braunschweig-Göttingen.

Studienkoordinatorin Christine Paulus und Prof. Ruhmland im Chat mit den Studierenden